Fassbinder über Fassbinder
Frankfurt am Main, Verlag der Autoren, 2004, pp. 672, € 29, 50
ISBN 3-88661-268-6
Data di pubblicazione su web 11/02/2005
Rainer Werner Fassbinder fu un personaggio estroverso, lunatico, cupo e trasgressivo, che coniugava la sua profonda rabbia esistenziale con un uso quasi logorroico della parola. Rilasciava interviste torrenziali, talvolta simili ad organici saggi critici sulla sua concezione artistica, le caratteristiche della produzione cinematografica, gli attori, i difficili rapporti con la cultura e la società tedesca. La potenza creativa di questa visione e pratica orgiastica della comunicazione, che si annida nella figura di questo controverso drammaturgo e attore, regista teatrale e cinematografico, emerge anche dalle tante interviste raccolte da Robert Fischer e pubblicate nel corposo volume Fassbinder über Fassbinder edito da Verlag der Autoren. La qualità e la quantità dei materiali costituiscono un contributo fondamentale per la conoscenza e l'approfondimento del cinema fassbinderiano.
Le trenta interviste, distribuite lungo il periodo 1969-1982, ripercorrono a tutto tondo la carriera di Fassbinder e tracciano, con costanti richiami ad elementi autobiografici, l'evoluzione della personalità artistica. Apre il volume una conversazione del 1973, corrispondente alla prima parte del libro e lunga centosessanta pagine, simile al monologo di una pièce teatrale, in cui Fassbinder racconta l'origine e l'attività sovversiva dell'Antitheater, per poi analizzare i primi cinque film realizzati.
Nel gruppo delle interviste contenute nella seconda parte e disposte in ordine cronologico, il lettore ritrova materiali editi in riviste o libri miscellanei, testi in versione integrale di non facile reperibilità, oppure pubblicati su testate inglesi, francesi e americane, e tradotti per l'occasione in tedesco. Tra questi ultimi spiccano Der Sinn der Realität, conversazione del 1974 con Jacques Grant in cui Fassbinder parla del cinema con particolare attenzione a Die bitteren Tränen der Petra von Kant, e Ein neuer Realismus (1975), intervista rilasciata a John Hughes e Brooks Riley e dedicata a Faustrecht der Freiheit e all'analisi dei suoi primi film, alla quale si affiancano un interessante confronto con Douglas Sirk, Jerry Lewis e Jean Luc Godars prosposto in "Ich lasse di Zuschauer fühlen und denken", colloquio con Christian Braad Thomsen del 1977
All'ultima domanda di Dieder Schidor, che chiedeva a Fassbinder il segreto della sua iperattività creativa, oltre quaranta film in tredici anni in parallelo all'intensa attività teatrale, il regista rispose che, una volta esaurito il percorso filmico, si sarebbe dedicato alla pittura e al romanzo. Con queste parole terminava "Ich musste mein Leben gelebt haben, und diesen Film machen zu können", ultima intervista dedicata al film Querelle prima di morire qualche ora dopo.
Massimo Bertoldi
Indice
Der parallele Diskurs
Zu diesem Buch
Teil 1
Corinna Brocher
Die Gruppe, die trotzdem keine war (1973)
Rainer Werner Fassbinder über die Entwicklung des Antitheaters und die Entstehung seiner ersten fünf Filme
Teil 2
Joachim von Mengershausen
"Unsere Vorstellungen von Anarchie haben nichts mit Chaos zu tun" (1969)
Rainer Werner Fassbinder über LIEBE IST KALTER ALS DER TOD und das antiteater
Helmut Färber, Urs Jenny, Wilhelm Roth, Joachim von Mengershausen
Revolution im Privaten (1969)
Rainer Werner Fassbinder über LIEBE IST KALTER ALS DER TOD und das antiteater
Christian Braad Thomsen
"Meine Filme handeln von Abhängigkeit" (1971)
Rainer Werner Fassbinder über WHITY
Christian Braad Thomsen
"Wenn der Druck zu groß wird, werde ich zum Diktator" (1971)
Rainer Werner Fassbinder über WARNUNG VOR EINER HEILIGEN NUTTE
Christian Braad Thomsen
"Hollywoods Geschichten sind mir lieber als Kunstfilme" (1972)
Rainer Werner Fassbinder über naives Kino und Politik im Film
Corinna Brocher
"Nur wer Leier spielt, lernt Leier spielen" (1972)
Rainer Werner Fassbinder über FONTANE EFFI BRIEST und über das Produzieren fürs Kino und fürs Fernsehen
Christian Braad Thomsen
Die Ästhetik der Hoffnung (1973)
Rainer Werner Fassbinder über DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT, ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG, WELT AM DRAHT und ein Projekt, aus dem ANGST ESSEN SEELE AUF werden wird
André Müller
Line andere An Ehrlichkeit (1973)
Rainer Werner Fassbinder über Ingrid Caven, Irm Hermann, Hanna Schygulla und Margit Carstensen
Wilfried Wiegand
"Ich weiß über nichts als über den Menschen Bescheid" (1974)
Rainer Werner Fassbinder über sich und seine ersten zwanzig Filme
Christian Braad Thomsen
"Ich will, dass man diesen Film liest" (1974)
Rainer Werner Fassbinder über FONTANE EFFI BRIEST, über Anarchisten und Terroristen und über seine Frauen-Filme
Jacques Grant
Der Sinn der Realität (1974)
Rainer Werner Fassbinder über HÄNDLER DER VIER JAHRESZEJTEN, DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT und ANGST ESSEN SEELE AUF
Tony Rayns
"Das Publikum muss zufrieden sein" (1975)
Rainer Werner Fassbinder über seine Themen und seine Arbeitsweise
Christian Braad Thomsen
Von Vampiren und Kannibalen (1975)
Rainer Werner Fassbinder über Unterdrückungsmechanismen
John Hughes, Brooks Riley
Ein neuer Realismus (1975)
Rainer Werner Fassbinder über FAUSTRECHT DER FREIHEIT und seine früheren Filme
André Müller
"Man ist doch sowieso nur mit sich selber beschäftigt" (1976)
Rainer Werner Fassbinder über sein Roman-Projekt Die Reise in Innere der Trauer
Florian Hopf
"Meine Motivation, Filme zu machen, hat sich geändert" (1977)
Rainer Werner Fassbinder über seine DESPAIR
John Hughes, Ruth McCormick
Der Tod der Familie (1977)
Rainer Werner Fassbinder über ANGST VOR DER ANGST
Christian Braad Thomsen
"Es ist besser, Schmerzen zu genießen, als sie nur zu er1eiden" (1977)
Rainer Werner Fassbinder über SATANSBRATEN, CHINESISCHES ROULETTE, DESPAIR und zwei Projekte
Norbert Sparrow
"Ich lasse die Zuschauer fühlen und denken" (1977)
Rainer Werner Fassbinder über Douglas Sirk, Jerry Lewis und Jean-Luc Godard
Peter W. Jansen
"Ich bin in dem Maße ehrlich, in dem mich die Gesellschaft ehrlich sein lässt" (1978)
Rainer Werner Fassbinders Versuch eines Blickes auf Deutschland, seine Arbeit und sich selbst
Arno Ziebell
"Angreifen muss man sich schon lassen können" (1979)
Rainer Werner Fassbinder über den Umgang mit Kritik und Kritikern und Filme als geliebte Dinge
Peter W. Jansen
Phantasie und Geld (1980)
Rainer Werner Fassbinder über seine Freiheit als Filmemacher
Ina Ginsburg
Jedermanns Feind (1980)
Rainer Werner Fassbinder über Frauen, Juden, die Deutschen und das Kino
Christian Braad Thomsen
"Bestimmte Erzählformen sind nicht ungefährlich" (1980)
Rainer Werner Fassbinder über BERLIN ALEXANDERPLATZ und LILI MARLEEN
Wolfgang Limmer, Fritz Rumler
"Alles Vernünftige interessiert mich nicht" (1980)
Rainer Werner Fassbinder über sein künstlerisches Selbstverständnis und die Wurzeln seiner Kreativität
Georges Bensoussan
"Wir sitzen auf einem Vulkan" (1981)
Rainer Werner Fassbinder über Deutschland, Antisemitismus und Homosexualität
Pawel Pawlikowski
Filme als Antwort auf bestimmte Entwicklungen (1982)
Rainer Werner Fassbinder über DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS
Bion Steinborn, Rüdiger von Naso
"Ich bin das Glück dieser Erde" (1982)
Rainer Werner Fassbinder über QUERELLE
Dieter Schidor
"Ich musste mein Leben gelebt haben, um diesen Film machen zu können" (1982)
Rainer Werner Fassbinder über QUERELLE
Werkverzeichnis
Filmografie
Rainer Werner Fassbinder in anderen Filmen
Theaterstücke von Rainer Werner Fassbinder
Theaterregie
Theaterstücke nach Fassbinders Filmen
Opernaufführungen nach Fassbinders Filmen
Hörspiele
Bibliografie
Diskografie
Register